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Gut zu wissen

Bekommt man eine Einspeisevergütung?

Ja! Jede Photovoltaik-Anlage bekommt für den eingespeisten Strom weiterhin die staatl. garantierte und anwendbare Einspeisevergütung gem. Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

EEG Einspeisevergütung

Der Vergütungssatz bleibt ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme ihrer Solaranlage konstant über den Zeitraum von 20 Jahren. Er wird vom Netzbetreiber für volle 20 Kalenderjahre zzgl dem Jahr der Inbetriebnahme gezahlt.

Kann eine Photovoltaikanlage im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) berücksichtigt werden?

Ja. Strom aus Photovoltaikanlagen, der selbst genutzt werden soll, kann vom berechneten Endenergiebedarf eines Gebäudes abgezogen werden. So kann er im Nachweis nach EnEV 2014 berücksichtigt werden. Dies hilft höhere Ausgaben für die Gebäudehülle oder die Haustechnik zu vermeiden und dennoch hohe Effizienzklassen und damit Zugang zu zinsgünstigen KfW-Darlehen zu erlangen.

Die Vorteile der Stromgewinnung durch Photovoltaik liegen auf der Hand:

Solarstrom ist unerschöpflich. Solarstrom ist regenerativ, passiv, geräuschlos und emissionsfrei. Solarstrom macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Der Stromgestehungspreis einer Solaranlage liegt bei ca. 11 ct/kWh

Stromgestehungskosten

Kosten, die notwendig sind, um über die angenommene Lebensdauer einer Energieumwandlungstechnologie z.B. einer Solaranlage, eine bestimmte Menge an elektrischer Energie (Strom) aus z. B. 
Sonnenstrahlung umzuwandeln. Gewöhnliche Angabe ist in Geldeinheiten pro Kilowattstunde (z. B. €/kWh), die Berechnung erfolgt nach dem Verfahren „levelized cost of electricity“ (LCOE).

Aus welchen Komponenten besteht eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht  im Grunde aus 3 Hauptkomponenten.  Die Unterkonstruktion, den Photovoltaikmodule und dem Wechselrichter und ggfls. dem Batteriespeicher. Zunächst wird ein Halterungssystem (Unterkonstruktion) auf das Dach installiert. Dieses gewährleistet eine sichere Verbindung zwischen Dach und  Photovoltaikanlage. Auf diese Halterung werden nun die Photovoltaikmodule montiert. Über Verbindungsleitungen wird der in den Potovoltaikmodulen produzierte Gleichstrom zum Wechselrichter transportiert. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, so dass dieser im eigenen Gebäude und für das allgemeine Stromnetz gebrauchsfähig zur Verfügung gestellt werden kann. Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, kann man zum einen die ungenutzte Energie in ein Batteriesystem speichern und / oder sein Verbrauchsverhalten ändern. Z.B. kann man die Wäsche dann waschen, wenn die Photovoltaikanlage den eigenen Strom, der  weniger als die Hälfte des Netzstroms kostet, zur Verfügung stellt.

Wie lange ist eine Photovoltaikanlage haltbar?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus hochwertigen und witterungsbeständigen Materialien wie Glas, Aluminium und Silizium. Eine Photovoltaikanlage oder auch Solarstromanlage genannt, ist wartungsarm und hat aus heutiger Sicht eine Lebenserwartung von 30 bis sogar 35 Jahren. Mit der Installation einer Photovoltaikanlage verpflichtet sich Ihr Netzbetreiber dazu, den von Ihnen produzierten und nicht selbst genutzen Strom abzunehmen und in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Und das über einen Zeitraum von 20 vollen Jahren zzgl. dem Jahr der Inbetriebnahme! Die meisten Modulhersteller bieten inzwischen 25 Jahre Leistungsgarantie auf ihre Solarmodule.  Ihre Photovoltaikmodule können Sie übrigens nach Ablauf der Lebenserwartung, einem kostenlosen und umweltverträglichen Recycling zuzuführen.

Was versteht man unter Solarenergie?

Unter Solarenergie versteht man die von der Sonne durch Kernfusion erzeugte Energie, die in Teilen als elektromagnetische Strahlung zur Erde gelangt. Die Solarenergie bietet somit die Möglichkeit, die Sonneneinstrahlung zur sauberen und umweltschonenden Energiegewinnung zu nutzen. Es gibt verschieden Arten, Solarenergie zu nutzen. Die bekanntesten sind Solarthermie (Erzeugung von Wärme) und Photovoltaik (Erzeugung von Strom).

In der öffentlichen Diskussion ist von „Grid Parity“ und „Merit Order Effekt“ die Rede. Was ist das?

Unter dem Begriff „Grid Parity“ oder auch Netzparität im Zusammenhang mit Solar, versteht man die Kostenschwelle, an welcher der durch Photovoltaikanlagen produzierte Strom, günstiger hergestellt werden kann als der Strom, der aus konventionellen Kraftwerken am Markt verkauft wird. Netzparität wurde in Deutschland für Haushaltsstrom 2012 erreicht und für Gewerbestrom 2014.  IHR VORTEIL: Dadurch ist Strom aus Ihrer eigenen Photovoltaikanlage deutlich günstiger, als der Strom, den Sie bei Ihrem Versorger kaufen müssen. Der Umstieg auf Solarstrom und Eigenverbrauch ist wirtschaftlich nun äußerst lukrativ.

Das EEG, mit dem Ziel einer nachhaltigen und sauberen Energieerzeugung, sieht vor, dass der Strom, der aus Erneuerbaren Energien erzeugt wird, bevorzugt ins Stromnetz eingespeist wird. Unter „Order Merit Effekt“ versteht man die daraus resultierende Folge, dass teurere und umweltschädliche konventionelle Kraftwerke früher abgeschaltet und vom Netz genommen werden können. Dies schont die Umwelt.

Wie berechnet man die CO2-Ersparnis einer Anlage?

Im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien stößt man immer wieder auf Angaben zur CO2-Ersparnis. Damit wird ein Vergleichswert zur Stromerstellung mit herkömmlichen Mitteln (also fossilen Energieträgern) hergestellt. Die CO2-Einsparung einer Solaranlage mit 7 kWp rechnet sich folgendermaßen:

Pro kWh werden 0,6kg CO2 eingespart.
Jährlich werden ca. 6.300 kWh pro Jahr in das Netz eingespeist.
0,6 kg/a x 6.300 kWh/a = 3.780 kg CO2-Minderung pro Jahr
Eine 1000-Watt-PV-Anlage erspart der Umwelt jährlich ca. 500 kg Kohlendioxid (CO2)
Das sind ca. 340 Bäume, die pro Jahr 3,8t CO2 binden können.
Mit dieser 3,8t CO2-Ersparnis könnte ein Auto 27,5Mio km fahren.

Wie sauber ist eine Solaranlage tatsächlich?

Es wird immer wieder behauptet, dass die Produktion von Solarstromanlagen mehr Energie verbraucht, als damit je wieder erzeugt werden kann. Unabhängige Forschungsergebnisse, z. B. vom Institut für Energiesysteme der ETH Zürich belegen: Moderne Solaranlagen produzieren im Durchschnitt bereits nach rund zwei Jahren mehr Energie, als zu ihrer Herstellung und ihrem Recycling nötig war.

Sind Solarmodule recyclebar?

Alte oder defekte Solarmodule können recycelt werden. Die Materialien lassen sich erneut verwenden. Wertvolle Grundstoffe wie Glas, Aluminium und Halbleitermaterialien bleiben somit erhalten. Dies trägt zu einer positiven Umweltbilanz bei, indem Abfall vermieden und zugleich bei der Produktion von neuen Photovoltaikmodulen Energie eingespart wird. Eine komplett recycelte Anlage kann eine Wiederverwertung von 95 Prozent der eingesetzten Materialien erzielen.

Warum rechnet sich Photovoltaik auch bei der niedrigen Vergütung noch?

Photovoltaik ist nach wie vor sehr lukrativ, die Kosten je produzierter kWh Solarstrom sind inzwischen deutlich unter den Strompreisen der Energieversorger. Neben der Einspeisevergütung sind die Anschaffungskosten für Photovoltaikanlagen natürlich ebenfalls gesunken. So kostete ein kWp 2004 noch rund 7500 Euro netto. Man hatte noch einen durchschnittlichen Finanzierungszins von 6 % und einen Guthabenszins auf's Tagesgeld von rund 5 %. Heute kostet ein kWp rund 1300 Euro netto. Zinsen auf 's Tagesgeld decken die Inflation nicht. Der Finanzierungszins ist auf historischem Tief. Interessenten für  Photovoltaikanlagen haben heute also die Besten Voraussetzungen. Zunkunftsorientiert und Inflationssicher.

Wie hoch ist der Wartungsaufwand einer Solaranlage?

Eine Photovoltaikanlage kann in der Regel ohne höheren Wartungsaufwand betrieben werden. Jedoch können unter objektspezifischen Umständen elektronische Leistungsteile verschleißbedingt ausfallen.

 

Im Fall der Fälle stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.